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Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstlerinnen und Künstler

SZENEN DER EPOCHEN

von HEINRICH HERBRÜGGER

1Idee_8Epochen_10Schüler_2Lehrer_vielevieleHelfer

“Szenen der Epochen”
ist ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt für
“Stärken vor Ort”. Die Idee und die Leitung hatte Heinrich Herbrügger, Fotograf und Künstler.
Der Träger war die Gornig GmbH mit ihrem Geschäftsführer Herrn Dietrich von Gruben.

Am Anfang war die Idee, sie reifte heran, wuchs und wurde zu einem großartigen Konzept, aus dem
dieses Projekt, mit Schülern, Kostümen, historischen Gebäuden, einer Fotokamera und ganz
viel Spaß wurde. Dieses Buch dokumentiert das Projekt und zeigt eine Auswahl der,
an 5 Tagen und 8 verschiedenen Plätzen, entstandenen Bilder.

Das Konzept: 8 verschiedene Epochen sollten von Schülerinnen und Schülern der Jeetzeschule
authentisch dargestellt werden. Als Hintergrund dienten Häuser und Plätze der Stadt Salzwedel.
Tolle Kostüme, Accessoires und schauspielerisches Talent verhalfen den Schülern, alle Szenen wie
echt wirken zu lassen.

Die Vorbereitung: Zuerst wurde die Stadt erkundet. Um die passenden Gebäude für die Szenenbilder
zu suchen gab es 2 Stadtrundgänge. Die Gruppe bestehend aus den Schülern, der Schneiderin und
Diplom-Pädagogin Anke Dübler und Heinrich Herbrügger wurde von Frau Kahrens vom Bauamt
der Stadt Salzwedel begleitet. Hier wurde viel notwendiges Wissen, direkt am Objekt vermittlet.

Inspiriert von den Rundägngen entstanden die Szenenbilder. Die Schüler dachten sich Szenen aus,
die sie vor der Kamera nachstellen wollten. Paralel dazu recherchierten die Schüler der JIS, welche
Kleidung die Menschen damals trugen und wie sie lebten. Dann ging es darum, die Kostüme für
diese Aufnahmen zu besorgen. Einen Teil liehen sich die Schüler im Theater der Altmark in Stendal,
einen Teil bekamen sie durch einen Aufruf in den regionalen Zeitungen und den Rest nähten sie
selber unter der Leitung von Anke Dübler.

Die Durchführung: Es begann mit dem Klassizismus und dem Badehaus an der Jeetze. Bei sonnigem
Bade-Wetter posierten die Schüler in der damaligen Bademode. Danach ging es zur naheliegenden
Stadtbibliothek. Dort ließen sich die Jungen und Mädchen im Jugendstil fotografieren.

Darauf folgte der Barock. In üppige Kleider gehüllte Damen zeigen die Bilder, die im Haus gegenüber
der Marienkirche entstanden. Für die Renaissance-Bilder bot die Fassade des Hauses neben der Katharien-
kirche die perfekte Kulisse. Vor dem heutigen AOK-Gebäude wurde der Historismus sogar mit ein paar
lebendigen Statuen nachgespielt.

Die Mönchskirche bot die passende Atmospäre für Mönche in der Gothik. Dann ging es in den Burggarten.
Eine geliehene Ritterrüstung war das Highlight für die Romanik. Und zu guter letzt tummelten sich die Schüler
am Perver Berg mit orginal Mopet und anderen Reliquien der 80er Jahre vor den sozialistischen “Wohnanlagen”.

Das Vergnügen ist den Schülern auf den entstandenen Bildern ins Gesicht geschrieben. Und auch hinter der
Kamera hatten Heinrich Herbrügger und Anke Dübeler eine Menge Spass. Trotz der Anstrengungen war
dieses Projekt für alle eine tolle und bestimmt auch
nachhaltige Erfahrung.

Wir freuen uns auf Sie/Euch.
Nadine Herbrügger, Heinrich Herbrügger

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